Einträge mit dem Tag ‘WikiLeaks‘

NETZ.SKRIPTE – “Tyler oder Das ausgebliebene Armageddon”

Publiziert am 18.01.2013 von Nina Molter

Wer am 21. Dezember letzten Jahres mit gepackten Koffern auf das Ende der Welt wartete, der erlebte gleich zwei Enttäuschungen. Denn nicht nur der von vielen herbeigesehnte und durch zahlreiche Motto-Partys zelebrierte Weltuntergang blieb aus, sondern auch ein anderes Ereignis ließ vergebens auf sich warten: Das von der Gruppe Anonymous groß angekündigte “Projekt Mayhem”. 

Hat Anonymous sich auf den Weltuntergang verlassen?
(theIGI™/flickr.com/CC BY-NC-ND 2.0)

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Kategorien: Allgemein, NETZ.SKRIPT

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Die Revolutionsge- schwindigkeit sinkt! Unser Stück der (letzten) Woche

Publiziert am 18.07.2011 von netzreporter

Im Jahr Eins nach der Publikation der War-Logs ist Leaking noch kein fester Bestandteil der Öffentlichkeit.

Die Erschütterungen waren heftig. Im Juli 2010 veröffentlichte WikiLeaks die so genannten War Logs, die Kriegstagebücher der US-Armee in Afghanistan. Dokumente aus dem Irak folgten. Genauso wie tausende Botschaftsdepeschen amerikanischer Vertretungen weltweit. Die politischen Konsequenzen halten bis zum heutigen Tag an. Die Geheimhaltungsmethoden amerikanischer Behörden wurden drastisch verschärft. Auch Journalismus und Öffentlichkeit sollten sich dramatisch verändern. Aber die Folgen blieben überschaubar. WikiLeaks-Macher Julian Assange verstrickte sich in zahllose Prozesse. Neue Leaking-Portale wurden angekündigt, waren aber oft wirkungslos. Jetzt startet das Hackerkollektiv Anonymous ein eigenes Whistleblowerportal. Nicht zum ersten Mal.

Crosspost erschien zuerst auf DRadioWissen am 11. Juli 2011

Kategorien: Mikroessay, Netzpolitik, Technik

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Die politische Bedeutung von Anonymous

Publiziert am 13.04.2011 von netzreporter

In Ihrer Keynote (Geek Politics and Anonymous) erläuterte Gabriella Coleman die Geschichte von Anonymous. Das Hackerkollektiv ist mittlerweile zu einem politischen Akteur auf der Weltbühne geworden. Aber welchen Einfluss haben sie tatsächlich?

Gabriella Coleman beschäftigt sich unter anderem mit Onlineethik. Sie forscht an der Princeton University zum Thema Onlineaktivismus.

 

Kategorien: einsdreißig, Interview, Netzpolitik

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Ideologie der Offenheit

Publiziert am 09.12.2010 von netzreporter

Macht die Verhaftung Wikileaks-Gründer Assange zum Märtyrer?

Unser NETZ.REPORTER der Woche von Tobias Lenartz.

Das Drehbuch könnte für einen anspruchsvollen Thriller geschrieben sein. Hightech, Geheimnisse, Regierungen unter Druck, internationale Verwicklungen, ein gebrochener Held und jede Menge Suspense.

Die Wikileaks-Story wird mehr und mehr zum Entertainment–Material für die nachrichtengierige Weltöffentlichkeit. In ihrem Mittelpunkt jedoch stehen kaum noch die Offenbarungen, die via Wikileaks an das Licht der Öffentlichkeit gelangen. Viel mehr scheint es in wachsendem Maße um den Gründer der berühmtesten Whistleblower-Plattform, Julian Assange, zu gehen.

Sollte diese Strategie der Versuch eines Ablenkungsmanövers gewesen sein, dann ist sie voll und ganz aufgegangen. Dennoch bleibt eine Frage: Wer ist eigentlich dieser Julian Assange und welchen politischen oder ideologischen Konzepten folgt er?

Crosspost von dradiowissen.de

Kategorien: Minifeuilleton, Netzpolitik

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