Einträge mit dem Tag ‘Sexismus‘

NETZ.SKRIPTE Der Sexpanda auf dem Skateboard

Publiziert am 19.12.2013 von Sonja Eismann

“Wenn du skatest, tust du dir nur weh!” oder “Warum blätterst du nicht mal durch einen Barbiekatalog? Das ist doch eher was für dich“. Mit solchen Sprüchen müssen sich Skateboarderinnen auch im Jahr 2013 noch herumschlagen. Damit das nicht bis zum St. Nimmerleinstag so bleibt, haben Anna Groß und Stefanie Ritter die Ergebnisse einer Berliner Ausstellung zum Thema “Girls Skate History” in eine Website überführt. Dort gibt es alles von absurdesten Werbesujets – was haben ein Panda und ein Mädchen in Unterwäsche mit Skateboards zu tun? –  bis zu handfesten Ideen, wie es besser geht: mehr Raum für weibliche Vorbilder!

Ein Fuß auf einem Skatenboard, bei der Fahrt von oben fotografiert.
Eigentlich geht’s doch nur ums Skaten? Aber Skateboarderinnen müssen sich auch immer wieder sexistische Sprüche anhören. (Dave Young | Flickr | CC BY 2.0) weiter lesen

Kategorien: Allgemein, NETZ.REPORTER, NETZ.SKRIPT

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#aufschrei

Publiziert am 29.01.2013 von Lydia Meyer

oder: Was machen eigentlich die Mainstream-Medien aus einer Debatte, die längst überfällig ist? 

Spätestens gestern haben es auch diejenigen mitbekommen, die sich die Tagesschau nur ansehen, weil sie kurz vor dem Tatort läuft: Deutschland hat ein Sexismus-Problem. Und rausgekommen ist das über Twitter. Unter dem Hashtag #aufschrei  begann @marthadear vergangenen Freitag ihren Aufruf, alltägliche Erfahrungen mit Sexismus und sexueller Belästigung zu twittern. Seitdem ist die Liste ganz schön lang geworden. Und damit auch für den Mainstream interessant.

#aufschrei in echtzeit

#aufschrei in echtzeit

Zehntausende Tweets waren nötig, damit auch die Medienwelt versteht, was für so viele allgegenwärtig ist: Sexismus und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, in der Schule, im Club, auf dem Weg nach Hause. Es folgten hochaktuelle Fernsehsendungen mit fragwürdigen Gästen, tausend verschiedene Zeitungsartikel in tausend verschiedenen Zeitungen und tausend verschiedene Menschen, die plötzlich eine Meinung hatten.

Vor ein paar Tagen stand #aufschrei noch wie ein Gruselkabinett aus unangenehmen Situationen da. In Kurzform hat die Flut aus erschreckenden Geschichten einen im Twitter-Feed einfach so umgewälzt. In 140 Zeichen wurde da zusammengefasst, was eigentlich alltäglich so passiert. Und gerade die unkommentierten, kurzen Situationsbeschreibungen gingen ordentlich rein in den Magen.

Dann wälzen das Thema die ganzen Großen, ein Jauch macht sich zum Kasper, und alle tun, als wär’s was neues.Plötzlich haben alle was dazu zu sagen. Und mischen sich in die Debatte ein. Hashtag: #aufschrei. Und der Feed sieht heute anders aus: Was sich heute dort liest, ist zum größten Teil Spott und unqualifiziertes Gerede von Menschen, die scheinbar gar nicht verstehen wollen, dass es sich hierbei nicht um eine “Wer-ist-jetzt-eigentlich-besser-Mann-oder-Frau?”-Debatte handelt. Was vergangenen Freitag noch seine Stärke war, ist heute Twitters Schwäche: Alle machen mit.

Nach einer halben Stunde Lesen habe ich Bauchweh, gehe in die Küche. Und als ich da so am Küchentisch sitze und diskutiere, was ein FDP-Politiker mit Twitter und Mainstream-Medien mit Diskussionsverlauf zu tun haben, verweise ich auf das zugehörige Blog. Und da fragt der Mitbewohner: “Findste das nicht ‘n bisschen übertrieben?”

#aufschrei

 

 

Kategorien: NETZ.KOMMENTAR

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Online Talk “Geschlechterbilder im Netz”

Publiziert am 08.08.2012 von Johanna Kindermann

Liebe Hörer und Hörerinnen. Oder ist Ihnen das zu sehr auf das Geschlecht bezogen? Liebe Hörer! Allerdings könnten sich damit die Frauen unter euch benachteiligt fühlen. Liebe Hörerschaft! Eins ist klar: Es ist nicht einfach, wenn es um Sexismus geht. Zwei Frauen und ein Mann versuchen  klar zu definieren, was Sexismus ist und wie man damit umgehen sollte. Infos und Timleline unten. weiter lesen

Kategorien: Allgemein

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Online Talk “Zwischen Sexismus und Hochkultur”

Publiziert am 26.06.2012 von Simon Hurtz

Der jüngste Tomb-Raider-Trailer hat eine heftige Debatte ausgelöst: Warum werden Frauen in Computerspielen so oft auf ihre optischen Reize reduziert? Ist die Spielebranche eine sexistische Männerwelt? Doch Games lassen sich nicht auf pralle Brüste und plumpe Ballerei reduzieren. Längst gibt es künstlerisch hochwertige Produktionen, die auf einer Stufe mit “echter” Kultur stehen – im Feuilleton findet man sie trotzdem nicht. Wir fragen: Computerspiele, quo vadis?

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Kategorien: Allgemein, Online Talk / NR-XL

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