Einträge mit dem Tag ‘Kunst‘

NETZ.Skripte Schockierender Kunstgenuss

Publiziert am 17.12.2013 von Tobias Lenartz

Es gibt noch eine Chance für Kunstbanausen: Elektrifizierung!

Unser Sinn für Ästhetik ist beeinflussbar. Und zwar durch Elektro-Schocks, meinen Wissenschaftler_innen von der Bicocca Universität in Mailand. Elektrifizierte Testpersonen bewerteten in einem Versuch zumindest die danach vorgelegten Bilder besser als diejenigen, die keine Schock-Therapie durchlaufen haben. Sinn für Ästhetik ist also steuerbar? Können jetzt endlich alle abstrakte Kunst verstehen? Und was ist eigentlich Schönheit?

Einer Frau stehen Haare zu Berge. weiter lesen

Kategorien: Allgemein, Tobias Lenartz

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NETZ.Skripte Der Beethoven der Pixelkunst

Publiziert am 13.11.2013 von Tobias Lenartz

Der 98-jährige Hal Lasko erschaffte bisher 150 Kunstwerke mit MS Paint, obwohl sein Augenlicht schwindet.

Hal Lasko war mal Maler und Tyograph, doch seit der 98-jährige in Rente ist und vor allem seit er nicht mehr so gut sieht, macht er lieber Pixelkunst. Als er Teile seines Augenlichts verlor, dachte er, nie wieder malen zu können. Doch zum Glück gibt es MS Paint! Über 150 Werke hat der Silverpainter mit Hilfe des guten alten Microsoft-Grafikprogramms bereits erschaffen. Seine Vorbilder sind dabei unter anderem Klee und Edward Hopper.

Hal Lasko liebt die Pixelkunst. (Screenshot: hallasko.com/)

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NETZ.Skripte Sitz in der Klangschale!

Publiziert am 07.11.2013 von Michael Hoerz

Noise-Chair: aus brasilianischen Straßengeräuschen wird im 3D-Drucker ein Stuhl.

Das Estudio Guto Requena hat Geräusche von den Straßen Brasiliens mit den Formen brasilianischer Design-Klassiker kombiniert, das Ganze digitalisiert und von einem 3D-Drucker drucken lassen. Dabei herausgekommen sind Stühle aus Lärm, auf denen man zwar nicht sitzen kann, die aber umso interessantere Formen haben. Wie wäre es mit Yogi-Sitzen für den ÖPNV?

Ist zwar nicht aus Lärm, aber man kann trotzdem drauf sitzen (dpa)

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Kategorien: Allgemein, Michael Hörz, NETZ.REPORTER

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NETZ.Skripte. Phänomenologie des Kreisverkehrs

Publiziert am 05.09.2013 von Tobias Lenartz

Kirchtürme waren gestern. Die Gegenwart heißt Kreisverkehr.

Einstmals bauten sich Städte und Dörfer eine schöne hohe Kirche. Als weithin sichtbares Wahrzeichen ihrer selbstverständlich florierenden Gemeinde. In unserer säkularen Gegenwart hat der Kirchenbau an Attraktivität verloren. Das Bedürfnis nach lokaler Selbstdarstellung musste sich alternative Orte erschließen: den Kreisverkehr. Durch mehr oder weniger kunstvolle Gebilde auf der Mittelinsel wird hier dem Darstellungsdrang Genüge getan.

Gesammelt werden die eindrucksvolleren Exemplare auf Seiten wie Kunst im Kreisverkehr. Auch die Community von Antville – Ursuppe der deutschen Blogossphäre – dokumentiert den Siegeszug des Kreisverkehrs. Doch gerade im kreiselfreudigen Baden Württemberg ist der zeitgemäße Ausdruck von Bürgerstolz akut in Gefahr.

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Kategorien: Allgemein, Tobias Lenartz

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Kunst gegen Gesichtserkennung. Unser Stück der Woche!

Publiziert am 19.01.2012 von Lydia Meyer

Wie aus einer Kunstaktion in New York Datenschutzaktivismus wurde.
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Kategorien: Allgemein, Social Media

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Cinephile Wackeldackel. Unser Stück der Woche.

Publiziert am 21.10.2011 von Lydia Meyer

Das Bildformat GIF feiert im Netz sein Revival als Kunstgenre.

Der Schatten eines Mannes mit Hut vor einer Plakat

Darstellungsformate wie Flash sind noch und HTML5 bald Standard. Aber auch sie werden in wenigen Jahren nur noch Relikte einer tief verschütteten Vergangenheit sein. Denn das Tempo wird hoch bleiben und Innovation wird auf Innovation folgen. Dennoch gehen veraltete Formate im Netz nicht verloren. Viel mehr werden sie dann von der Kunst entdeckt. So beispielsweise auch das Graphics Interchange Format, kurz GIF genannt. Alle, die schon in den Neunzigern online waren, erinnern sich noch an diese kleinen bewegten Details auf den Internetseiten von Shops, Galerie oder Newsseiten. Mittlerweile aber nutzen Künstler GIFs für das kürzeste Kurzfilmformat der Welt.

Crosspost von DRadio Wissen. Foto: “If we don’t, remeber me.” (Screenshot eines animierten GIF.)

 


Kategorien: Allgemein

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Entgleiste Gesichter. Unser Stück der Woche

Publiziert am 30.08.2011 von netzreporter

Wie sehen wir eigentlich aus, wenn wir uns vor Monitoren unbeobachtet fühlen?

Computer haben unser Leben verändert: Wie wir uns Wissen aneignen, wie wir kommunizieren – und welchen Gesichtsausdruck wir auflegen.

Während der selbstvergessenen Arbeit am Rechner entgleist vielen das Gesicht. Ohne Hemmungen verleiht unser Gesicht den innersten Gefühlen dann Ausdruck.

Besonders häufig finden sich fragende, wütende, verzweifelte Gesichter in der Fotoserie „People Staring at Computers” des  New Yorker Medienkünstlers Kyle MacDonald. Mehrere Tausend Nutzer hat er in New Yorker Computerläden automatisch ablichten lassen und zu einer Hitparade der indisponierten Gesichtsausdrücke zusammengeschnitten. Berührend. Nun aber ermittelt das FBI gegen ihn.

Crosspost von DRadio Wissen. Foto: Stock.XCHNG / Elena Buetler

Kategorien: Exotisches, Kurzrezension

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