Einträge mit dem Tag ‘DRadio Wissen‘

Reste-NetzReporter 5: Was wir nicht geschafft haben

Publiziert am 27.09.2012 von Johanna Kindermann

Scientific Discovery
Solving that last piece of the puzzle can be an exciting moment of discovery // flickr: Wildman XTi

Wieder gab es mehr interessante und wichtige Themen als Wochentage, in denen der NetzReporter sie hätte unterbringen können. Hier eine Auswahl, über die wir nicht ungesprochen hinwegsehen wollten. Dieses Mal spielt die Polizei aus New York City eine große Rolle, denn die schnappen jetzt auch auf Facebook Kriminelle. Dabei hilft ihr freier WLAN, Hotspots im Ausland und Tastaturen aus Laser, um bestens ausgerüstet zu sein.

Polizisten mit Fake-Account und Freunde, durch die man anonym wird

Polizisten in New York City dürfen nun offiziell auf Social Media-Seiten wie Facebook Fake-Accounts führen. Sinn der Sache ist, dass damit mehrere Täter online auffliegen und verhaftet werden können. Zum Beispiel konnte schon ein Gangmitglied verhaftet werden, weil er in einer Facebookgruppe über Morde prahlte. Damit dürfte klar sein: Sicherheit bitte für alle, außer für die Täter.

Da trifft es sich gut, dass Google 4.000 freie W-LAN-Anschlüsse in ganz Amerika bereitstellt. Damit kann dann sogar von unterwegs die gefakte Facebookseite oder Twitteraccount  gepflegt werden. Allerdings sind iOS, Windows Phone und Blackberry ausgeschlossen. Ganz mobil soll man wohl doch nicht werden – weder Polizei noch Bürger.

Im Ausland ist die Nutzung eines Handys immer mit hohen Kosten verbunden. Da soll jetzt „Goodspeed“ helfen können. Der mobile Hotspot kann zehn SIM-Karten fassen und sorgt dafür für das Telefonieren mit der richtigen für einen Einheitstarif für 5,90 Euro. Darin enthalten ist 1GB ungedrosseltes Datenvolumen.

Nicht nur die New Yorker Polizisten sind im Netz anonym unterwegs. Auch jeder andere wird im Internet in Zukunft die Chance haben seine Spuren zu verwischen. „Jeder“ war übertrieben: Pisces setzt auf Facebook. Jeder mit einem Account und vielen zustimmenden Freunden wird damit als vertrauenswürdig eingestuft. Das klingt nach einem Grund sich neue Online-Freunde anzulachen.

Der leere Akku und Tastaturen aus Holz und Laser

Bei der ganzen Online-Aktivität stellt sich nur die Frage, ob der Akku das auch mitmacht. Allein die Angaben der Smartphone-Hersteller sind sehr realitätsfern. Die angegebenen Zeiten beziehen sich meistens auf Standby. Das merken natürlich die Verbraucher und werden unzufrieden. Da nützt selbst das beste WLAN nichts, wenn der Akku leer ist.

Wenn der Akku noch läuft, der Fake Account aktiviert ist und man mit freiem WLAN im Internet surft, dann kann man sich um ein bisschen Luxus für unterwegs kümmern. Zum Beispiel mit der Laser-Tastatur aus dem Schlüsselanhänger. Damit hat man immer eine bequeme Möglichkeit zum Tippen dabei. Ist man fertig, lässt man den Laser einfach verschwinden. Zumindest sieht es sehr futuristisch aus.

Wer es in Sachen Computertastatur lieber etwas altmodisch, aber dafür mindestens genauso luxeriös mag, kann sich Individuelle aus Ahorn- oder Nussbaumholz anfertigen lassen. Die verschwinden nicht praktisch in der Hosentasche, aber dafür bringt die Veränderung aber mit Sicherheit neuen Antrieb beim Tippen. Die Tastaturen werden übrigens mit Hand gemacht und sind je nach persönlichen Geschmack gestaltbar.

Wer nach dem ganzen neuen Firlefanz überfordert ist, kann alles wieder über eine Flohmarkt-App verkaufen. Sie ist kostenlos, allerdings braucht man auch mit ihr wieder einen Facebook-Account. Wenn Laser- und Holztastatur aber erfolgreich an Leute aus der Umgebung verkauft wurden, kann man die App wieder löschen, genau wie den Facebookaccount. Dann kann einen die New Yorker Polizei auch wenigstens nicht mehr aufspüren.

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Reste-Netzreporter 4: Was wir nicht geschafft haben

Publiziert am 12.09.2012 von Johanna Kindermann

Last sip of wine
Last sip of wine // flickr: paulaloe

Passend zum Reste-Netzreporter vier gibt es vier Themen, die es diese Woche nicht in das NETZ.Reporter-Programm auf DRadio Wissen geschafft haben. Wir bringen euch bei, wie man Apps datensicherer auf Facebook hinzufügt, wie man mit einem Navigationsgerät fährt, wie man besser schläft und wie man sich Waffen aus dem Internet ausdrucken kann.

Mit Apps und GPS auf dem richtigen Weg

Viele Anwendungen und Apps sammeln die Daten ihrer Anwender – ungefragt. Während man zum Beispiel gerade auf Facebook freudig eine App hinzufügt, akzeptiert man automatisch deren Eingriff in die eigene Privatsphäre. Mit Secure.Me sollen wir mehr Einblick erhalten. Die Website informiert uns darüber, welche Apps unnötige Daten sammeln. Ob man dann trotz Datenklaus auf die neue Spiele-App verzichten möchte, bleibt jedem selbst überlassen.

Beim Datenklau ist man also größtenteils nicht selbst schuld, beim Vertrauen auf das GPS im Straßenverkehr allerdings schon. Das fanden Wissenschaftler bei einem Test heraus. Sie beobachteten mehrere Fahrer mit dem Umgang mit dem Navigationsgerät und zeichneten die Gespräche mit dem Mitfahrer auf. Trotz vielen Beschimpfungen an das Navi gerichtet, stellte sich im Nachhinein meistens heraus, dass das Gerät unschuldig war. Der Fehler liegt damit also normalerweise beim Fahrer.

Waffen aus dem Internet ausdrucken führt zu schlechtem Schlaf

Der richtige Umgang mit Geräten ist häufig das Problem der Menschen. Unter anderem verwenden sie noch am späten Abend helle Bildschirme. Dass es gesünder ist, sich Abends vor dem Schlafen zu entspannen, ist bekannt. Trotzdem missachten die meisten Menschen den Hinweis und arbeiten noch Abends am Laptop oder schauen zum Einschlafen einen Film. Forscher fanden jetzt heraus, dass das eine Melatonin-Ausschüttung dadurch um 22 Prozent verringert. Das ist das Hormon, welches den Tag-und-Nacht-Zyklus regelt.

Wer diesen Hinweis immer noch ignoriert, muss sehr beschäftigt vor dem Bildschirm sein. Das könnte daran liegen, dass er sich gerade eine Waffe aus dem Internet ausdruckt. Das geht mit einem 3D-Drucker, der aus Kunststoffen, Kunstharzen und Metallen tatsächliche Gegenstände „ausdrucken“. Früher waren solche Drucker unbezahlbar, mittlerweile gibt es sie schon für rund 400 Euro. Mit der richtigen Druckvorlage einer US-Initiative steht der schussfähigen Waffe also nichts mehr im Weg. So viel zum Thema richtiger Umgang mit Geräten.

 

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Reste-Netzreporter: Was wir nicht geschafft haben

Publiziert am 15.08.2012 von Johanna Kindermann

Eine Woche mit einem Netzreporter pro Arbeitstag ist viel zu wenig, finden wir. Viel zu viele Themen über das Netz fallen vom Tisch. Jetzt gibt es hier die Reste, die wir nicht geschafft haben. Wunderbare Themen, wichtige Themen, politische Themen. weiter lesen

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Mutterschiff nominiert

Publiziert am 12.05.2011 von netzreporter

Die NETZ.REPORTER sind glücklich. Seit Jahren. Denn wir sind Teil eines wunderbaren Programms. Aber jetzt sind wir noch glücklicher als bisher. Denn das Programm wurde gerade für einen der wichtigsten Preise in der Netzwelt nominiert. DRadio Wissen ist für den Grimme Online Award im Rennen.

Das NETZ.REPORTER-Team sagt schon mal: Glückwunsch und drückt die Daumen für die Preisverleihung!!!

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