Airbnb gilt als Beschleuniger der Genrifizierung. Für betuchtere Semester hat die allerdings nicht nur schlechte Seiten. Statt sich über Couchsurfing bei fremden Menschen einzumieten, kann man sich dort nämlich ab und zu mal ein paar Nächte im Museum gönnen. Für wirklich wenig Geld kann man sich über Airbnb in Bauten von Architekturlegenden einmieten – und endlich mal die unglaubliche Wärme von reinstem Beton erleben. Oder in Frank LLoyd Wrights Präriehaus. Oder im Lower Manhatten Tower. Oder im kleinsten Haus der Welt. Oder in der Angela Merkels Studentenbude. Oder. Oder. Oder. 

Lorna und Darryl aus Cambridge in Großbritannien stehen mit ihrem Gepäck in einer über die Online-Plattform Airbnb gebuchten Privatwohnung in Berlin-Kreuzberg.
 Der Community-Marktplatz Airbnb vermittelt Wohnungen privater Anbieter in 190 Ländern und 16.000 Städten. (dpa) weiter lesen