Archiv für die Kategorie ‘Social Media‘

Wir sind täglich auf der Social Media Week für Euch unterwegs!

Publiziert am 24.09.2012 von Markus

Die Social Media Week ist das größte Netzfestival der Welt. Es findet in 14 Städten auf dem gesamtem Globus statt. Unter anderem in Los Angeles, Glasgow und Barcelona, aber auch in Shahghai, Seoul und Jeddah wird über die Bedeutung von sozialen Medien nachgedacht. Als Medienpartner der Berliner Ausgabe sind wir täglich auf der SMW unterwegs.

Heute geht’s bei unseren Besuchen und Interviews um Frauen in der Wikipedia, neuen Journalismus und natürlich ums Musikbiz in Zeiten des Netzes…

Oder habt Ihr noch andere Vorschläge, wo wir unbedingt hin sollen?

Kategorien: Social Media

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Kunst gegen Gesichtserkennung. Unser Stück der Woche!

Publiziert am 19.01.2012 von Lydia Meyer

Wie aus einer Kunstaktion in New York Datenschutzaktivismus wurde.
Gesichtserkennung weiter lesen

Kategorien: Allgemein, Social Media

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Netzreporter lädt ein: Speedlab “Boards, Bytes, Blogs und Bildung” am 01.12. im Kölner Betahaus!

Publiziert am 27.11.2011 von Lydia Meyer

Die Plattenindustrie hat es schon längst erwischt. MP3, Tauschbörsen, Apples itunes und neuerdings Streamingsdienste wie spotify oder simfy. Eine ganze Branche ist im Umbruch. Seit Jahren. Auch die Welt der Zeitungen steht Kopf. Twitter, digitale Nachrichtenaggregatoren und schnelle kostenfreie Blogs erschüttern seit langem Nachrichtenmonopole und Geschäftsmodelle von Verlegern. Das Gleiche gilt für ganze Medienindustrien wie Fernsehen, Kino und Buch.

Aber wie steht es eigentlich um die Digitalisierung der Bildung? Sind Universitäten längst auf Peer-to-Peer-Basis ins Netz abgewandert? Und was macht eigentlich die Schule in Zeiten von Smartphone, Tablet und digital Gap? Sind Tafeldienst, Schwammgeruch, Klassenbuch noch die passenden die Assoziationen zum Thema ,Schule’? Wie funktioniert Social Learning im Klassenverband? Welche Bedeutung haben mobile Endgeräte in der Bildung? Spielen Games in der Didaktik mittlerweile eine ernstzunehmende Rolle? Und was ist eigentlich Wissen im Informationszeitalter? Darüber diskutieren wir in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung auf dem zweiten SpeedLab “Blogs, Bytes, Boards und Bildung” am 1.12. ab 10 Uhr im Kölner Betahaus. Keynotes und Podium sind öffentlich. Für die Workshops gibt es noch einige wenige Plätze. Also schnell anmelden. Das komplette Programm, das Wann und Wo und Infos zu den Speakern gibt es unten. weiter lesen

Kategorien: Online Talk / NR-XL, Social Media, Speedlab, Technik

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Rückblick: Die Videos vom “Speedlab Journalism” im Berliner Betahaus

Publiziert am 27.11.2011 von netzreporter

Das nächste SpeedLab steht vor der Tür- Am 1.12.2011 wird es im Kölner Betahaus um die Themen Wissen, Bildung und Digitalisierung gehen. Höchste Zeit also, die Videos aus dem letzten Jahr noch einmal zusammenzustellen. Beim SpeedLab Journalism gab es hochkarätige Gäste. Unter anderem sprachen Phil Fearnley, General Manager News, Technology & Media Future, BBC

und Joshua Benton, Direktor Nieman Journalism Lab, Harvard University.

Danach gab es fünf Speed-Worksops zu Themen wie Datenjournalismus, neue Geschäftsmodelle oder Kurationen und Redaktion. Gäste waren hier unter anderem Robin Meyer-Lucht, Marcel Weiss, Matthias Spielkamp und viele andere.

Das abschließende Podium bestritten dann Christoph Dowe vom Kooperationspartner Zeit Online, Mag10 Gründer Jochenwegner und der Autor Stefan Münker.

Weitere Interviews und MItschnitte gibt es übrgens hier.

Kategorien: Allgemein, Online Talk / NR-XL, Social Media, Speedlab

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Das Netz. Eine Woche. In Berlin.

Publiziert am 15.09.2011 von netzreporter

In der kommenden geht es los! Die nächste Ausgabe der Social Media Week startet. Und zwar in 12 Städten parallel. In Bogota, Buenos Aires, Mailand, Moskau, Glasgow, Los Angeles und so weiter und so fort. Das NETZ.REPORTER-Team von DRadio Wissen freut sich, als Medienpartner der Social Media Week Berlin dabei zu sein. Wir werden täglich vor Ort sein – auf der Suche nach neuen digitalen Lebensformen.

 

Im Vorfeld der Social Media Week sprachen wir mit Thomas Praus, einem der Macher, in Berlin über Programm, Konzept und Highligts. Aus unserer Sicht sind übrigens die Panels und Workshops im Berliner Aufbauhaus besonders empfehlenswert. Da geht es um die digitale offene Gesellschaft, um digitales Campagning oder auch um Open Business. Nicht zu vergessen ist natürlich die Social Media Week Konferenz Everything is amazing and nobody is happy im Festsaal Kreuzberg. Und natürlich die Party am Freitag.

Kategorien: Interview, Social Media

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Netzkommentar: Ein Todesstern namens Yahoo

Publiziert am 09.09.2011 von netzreporter

Der Netzkommentar kommt in dieser Woche von Mario Sixtus, dem Macher des Elektrischen Reporters. Er beschäftigt sich mit dem prognostizierten Niedergang von Flickr, den der amerikanische Fotograf Thomas Hawk unlängt prophezeit hatte (er hat übrigens selbst über 60.000 Bilder auf Flickr). Hier gibt’s das Crossposting von DRadio Wissen. Unten das Skript. Audio kommt direkt nach der Erstausstrahlung.

Wie der Netzkonzern Yahoo Internetdienste wie Flickr systematisch ruiniert

Das Internet lebt von Ideen, die junge Start-Ups in der digitalen Welt etablieren. In vielen Fällen werden diese Ideen dann von den großen Netzkonzernen aufgekauft, um weiter professionalisiert und im Glücksfalls profitabel gemacht zu werden. Aber es gibt auch die Gegenstartegie. Den systematischen Ruin vielversprechender Dienste. Der seit Jahren wankende Onlineriese Yahoo ist das beste Beispiel. Dienste wie Delicious oder Flickr stehen dank Yahoo mittlerweile vor dem Abgrund. Wie eine Art Todesstern irrlichtert der vermeintliche Netzgigant Yahoo durch das Internet und hinterlässt eine Spur der Ideen- und Kapitalvernichtung. Das jedenfalls meint Mario Sixtus, unter anderem Macher des Elektrischen Reporters, in seinem Netzkommentar. Aber es gibt auch Hoffnung.

 

Skript:

Im Internet ist eine Art Todesstern unterwegs. Er saugt einen coolen
Web-Service nach dem anderen in sich auf und verwandelt sie alle in
etwas Uncooles und Langweiliges. Die Rede ist von Yahoo.

Ließe man Yahoo nur lange genug weiter machen, hätten es irgendwann
das ganze Web in etwas transformiert, das ungefähr so aufregend ist
wie das Katasteramt von Reutlingen, so erfrischend wie ein fußwarmer
Kamilletee.

Ließe man Yahoo nur lange genug weiter machen, das Internet würde nach
Resopalmöbeln riechen, nach beigefarbenen Kunststoffoberhemden und
nach abgestandener Milch. Yahoo ist die Web-gewordene Provinz, das Bad
Segeberg unter den Internet-Konzernen, eine Art König Midas der Ödnis,
der alles was er berührt in pure Langeweile verwandelt.

Ließe man Yahoo nur lange genug weiter machen, das Internet würde
irgendwann niemanden mehr interessieren, und wahrscheinlich würde es
tagelang gar nicht auffallen, wenn man es abschaltete.

Nehmen wir nur mal den Foto-Dienst Flickr. Flickr war einmal der Ort,
an dem Menschen zusammen kamen um sich ihre Fotos zu zeigen. Der
Netz-Journalist Doc Searls bescheinigte Flickr im Januar 2005, die
Welt der Fotografie stärker verändert zu haben, als Kodak mit der
Erfindung des Rollfilms. Flickr vibrierte damals vor Lebendigkeit, es
herrschte eine Goldgräberstimmung, bei der es nicht um Gold oder Geld
ging sondern um schöne Bilder. Doch das Unheil lies nicht lange auf
sich warten: Im März 2005 kaufte Yahoo das damals quietschlebendige
Start-Up und machte sich borgdrohnenartig daran, es zu assimilieren.
Flickr wurde zu einem Teil der Yahoo-Tristesse und versank in tiefen
Schlummer.

Sechs Jahre später haben Smartphones und mobile Fotodienste im Web die
Welt der Fotografie einmal mehr revolutioniert. Plattformen wie
Instagram oder Twitpic haben diese Welle früh genug kommen sehen und
surfen sie jetzt genüsslich. Selbst das erst halbfertige Google plus
bietet hübsche, zeitgemäße Fotogalerien, während Flickr im Großen und
Ganzen immer noch so aussieht, als sei Gerhard Schröder noch Kanzler,
der Internet-Explorer 6 der neueste Browser und HTML5 noch weit weg in
der Zukunft.

Manchmal, wenn ich aus Nostalgie auf Flickr unterwegs bin, ertappe ich
mich dabei, auf digitale Tumbleweeds zu warten, die zwischen den Fotos
hindurchwehen.

Ähnlich wie Flickr ging es dem Bookmark-Dienst Deliicious und etlichen
anderen einstmals vielversprechenden Start-Ups: Sie alle wurden von
Yahoo assimiliert, domestiziert, kastriert und zu einem Stück
Eintönigkeit transformiert.

Doch es gibt Hoffnung: Dem Todesstern Yahoo geht es nämlich gar nicht
gut. Börsenkurs, Umsätze und Reichweite geben seit Jahren hilflos der
Schwerkraft nach. Erst vorgestern feuerte der Yahoo-Aufsichtsrat die
Chefin Carol Bartz, was wohl auch nicht mehr viel nützen wird.

Gut möglich, dass Yahoo bald ganz aus dem Web verschwindet. Und genau
so gut ist möglich, dass wir das tagelang gar nicht merken werden.

Kategorien: Minifeuilleton, NETZ.KOMMENTAR, Social Media

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Kofferradio und Glotze! Wollt Ihr etwa ewig leben?

Publiziert am 30.07.2011 von netzreporter

Die Zukunft der Massenmedien, die unendliche Konvergenzdebatte und die alltäglichen Mediengewohnheiten. Unser Thema heute in der NETZ.REPORTER XL Ausgabe im Online Talk auf DRadio Wissen.

UPDATE: MP3 frisch eingetroffen….

 

Crosspost von DRadio Wissen:
Das Ausbleiben eines angekündigten Todes wäre auch ein schöner Titel gewesen. Spätestens mit dem rasanten Aufstieg des Mitmachnetzes vor knapp 10 Jahren wurde den konventionellen Massenmedien der rasche Untergang prophezeit. Die Realität aber hat sich gegen die Prognosen der Netzenthusiasten gewehrt. Die Einbahnstraßenmedien Radio und Fernsehen sind quicklebendig. Von Agonie oder Siechtum keine Spur. Alles nur ein großer Irrtum? Werden Radio und TV das Netz tatsächlich überleben? Oder ist die vielfach beschworene Medienkonvergenz unvermeidlich? Nur eben etwas langsamer als gedacht, weil die Generationen über 30 doch behäbiger sind als gedacht?
Das Fernsehen ist nichts anderes ein ein digitales Lagerfeuer. Schlicht, aber faszinierend. Unsterblich, weil es für den strapazierten User der Postmoderne ein großartiges Leanbackmedium. So die eine Theorie. Die andere sieht den endgültigen Verfall von Öffentlichkeit, Leitmedien und Gatekeeping. Der autonome User will sich sein Programm längst selbst zusammenstellen und nicht von Programmdirektoren abhängig sein.
Die Debatte ist ein Dauerbrenner im Netz. Die aktuelle Zwischenbilanz ist unser Thema im Online Talk. Gäste sind der Medientheoretiker und Merveautor Stefan Heidenreich, der Netz-TV-Entwickler Nikolai Longolius, Podcaster und CCC-Mitglied Tim Prilove und der Privatradioanbieter Boris Lochthofen. Die Moderation der NETZ.REPORTER XL Ausgabe hat Markus Heidmeier.

Foto unter CC (BY-NC-SA 2.0) by Gynti_46 auf Flickr

Kategorien: Online Talk / NR-XL, Social Media, Technik

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Sind jetzt auch angekommen – Google+

Publiziert am 14.07.2011 von netzreporter

Nach ersten Tests schließen wir uns unangenehmerweise der allgemeinen Euphorie an. Die Asymmetrie der Beziehungen wird Facebook in aller Kürze auch ermöglichen. So viel scheint uns sicher. Bemerkenswerter aber ist die Tatsache, dass es dem Social-Media-Versager Google gelungen ist, ohne sensationelle Neuerfindungen sowohl Facebook als auch Twitter anzugreifen. Auch wenn wir die Einschätzung von Marcel Weiss auf neunetz.com, dass Google+ eindeutig eher Twitter als Facebook angreife, definitiv nicht teilen. Dafür sind die Parallelen einfach zu offensichtlich. Die Überraschung ist eher, dass es Google gelungen ist, mit einem Dienst beide anzugreifen. Und das mit der simplen Öffnung der Beziehungsverhältnisse.

Die schwellenslose Einbindung diverser Dienste (Picasa etc.) könnte Googles Macht vorerst manifestieren. Die Kombination aus Suchmaschine, deren Ergebnisse durch Google+ hoffentlich nachhaltig besser (sematischer, persönlicher) werden, was dringend nötig ist, Kalender-, Text-, Mail-, Chat-, Mapdiensten und der Marktmacht in Sachen Onlinewerbung scheint aktuell kaum schlagbar.

Besonders spannend dürfte es werden, wenn dann noch die API von Google+ nutzbar wird. Momentan dürften zahlreiche Nutzer auch davor zurückschrecken, ein weiteres Netzwerk bedienen zu müssen. Wenn aber Synchronisationen etc. möglich sind, dürfte sich auch das ganz schnell erledigen. Auch die mobile Nutung jenseits der Android-Plattform ist noch müsam. Aber auch das dürfte in kurzer Zeit anders werden.

Wir jedenfalls sind nach wenigen Tagen ziemlich begeistert. Leider. Denn derartige Begeisterungen wirken ja immer etwas naiv und sind etwas peinlich. Schöner wäre es gewesen, Google+ herrlich verreißen zu können und einen ähnlich grandiose Untergang wie Google Wave zu prognostizieren. Tja. Wäre schreibtechnisch attraktiver gewesen. Stimmt aber nun mal einfach nicht.

(mh)

P.S.: HIer geht es übrigens zu unserem Google+ Profil

 

Kategorien: Kurzrezension, Social Media

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Netzkommentar: Googles mächtiges Instrument

Publiziert am 07.07.2011 von netzreporter

Und hier das Skript und das Crosspost des Netzkommentars von Christiane Schulzki-Haddouti.

Crosspost (zuerst erschienen auf www.dradiowissen.de.

Wie der Suchmaschinengigant seine zahlreiche Funktionen bei Google Plus zu einem mächtigen Instrument vereint.

Über eine Woche ist das neue Netzwerk des Internetriesen Google bereits zugänglich. Dennoch bleibt die Euphorie in der Netzszene ungebrochen. Auch Konkurrent Facebook sah sich genötigt schnell zu reagieren und stellte in dieser Woche seinen neuen Videochat vor, der In Kooperation mit Kommunikationsdienst Skype realisiert wird. Anfangs betrachteten zahlreiche Experten das neue Googlenetzwerk als Facebook-Klon, der über einige weitergehende Features verfügt. Mittlerweile allerdings wird klar, dass Google ein mächtiges Instrument entwickelt hat, das etliche Googlediensteintegriert. Damit dürfte Googles Position auf Dauer gestärkt werden. Das jedenfalls meint Christiane Schulzki-Haddouti in ihrem Netzkommentar.

Skript:

Google bündelt seine Kräfte

Google wurde immer nachgesagt, es könne mit Algorithmen gut umgehen. Der Umgang mit menschlicher Kommunikation gelinge anderen aber besser. Beispiel Facebook. Google+ ist nun für Google mehr als nur ein Experiment, menschliche Kommunikation zu ermöglichen.
Google Buzz zum Beispiel erhielt nie so großen Zulauf wie Twitter – kann aber dasselbe: den Nachrichtenströmen anderer Menschen folgen. Buzz ist nun Bestandteil von Google+ – außerdem können Nutzer bestimmten Themenkreisen folgen. Google hat damit einen sozial bewerteten Nachrichtendienst entwickelt, in dem Nutzer verschiedene Themenstränge bewerten und kommentieren können.
Google bündelt außerdem Dienste, die bislang wenig Zuspruch hatten, zu einem sinnvollen Informationsfluss: Android-Nutzer können mit ihrem Handy Bilder aufnehmen und in Google+ veröffentlichen. Die Bilder werden automatisch in Picasa-Bilderalben abgelegt. Drei zuvor getrennte Dienste werden damit sinnvoll miteinander verbunden. Mit dem Nachrichtenaustausch über das mobile Google+ bietet Google zudem eine alternative SMS-Funktion, mit der Nutzer nicht nur einen, sondern viele Kontakte auf einmal erreichen können. Für die Koordinierung und Mobilisierung von Gruppen ist das ein mächtiges Werkzeug.
Google führte außerdem einen „+1“-Button ein, mit dem Nutzer Nachrichten bewerten können. Mittelfristig wird dieser Button auch zur Bewertung von Suchergebnissen in Googles Suchmaschine herangezogen werden. Die Algorithmen der Suchmaschine können damit auch auf persönliche Empfehlungen zurückgreifen.
Aber auch den Telefoniemarkt mischt Google weiter auf: Seit bietet Google Jahren bereits eine Videochat-Funktion über seinen E-Mail-Dienst an. Jetzt können über Google + bis zu zehn Nutzern  gleichzeitig Videochats führen – für Unternehmen und Organisationen ist das im Moment die günstigste Art Telefonkonferenzen abzuhalten. Dabei greift Google anders als Facebook auf die eigene Technik zurück. Facebook musste erst eine Kooperation mit Skype eingehen, um ähnliches anbieten zu können.
Google hat noch einiges mehr in petto, mit dem es seine Dienste verbessern kann. Hunderte von Entwicklern setzte Google-Chef Larry Page auf das Projekt an. Zahlreiche, bislang nur am Rande genutzte Dienste werden jetzt gebündelt, um neue Schlagkraft im sozialen Netz zu gewinnen. Andere Dienste dürften sich schwer tun, etwas Ähnliches in absehbarer Zeit auf die Beine zu stellen. Google ist jedenfalls im sozialen Web angekommen – und für den Wettbewerb mit Facebook, Twitter, Skype und anderen Playern bestens gerüstet.

Kategorien: NETZ.KOMMENTAR, Netzpolitik, Social Media

Netzkommentar: Facebooks Gesichtserkennung

Publiziert am 11.06.2011 von netzreporter

Wir sollten uns jetzt auf eine Zukunft vorbereiten, die sowieso unvermeidlich ist, meint Michael Seemann, alias mspr0, in seinem Netzkommentar.

Hier der Crosspost des Netzkommentars bei den NETZ.REPORTERN auf DRadio Wissen.

Der Aufschrei war laut und deutlich. Datenschützer wehrten sich in dieser Woche empört gegen Facebooks vollautomatische Gesichtserkennung. Das neue Feature des sozialen Netzwerks sichtet automatisch alle Bilder, die auf Facebook hochgeladen werden. Ein neuer Algorithmus erkennt dabei die Bilder von Facebookfreunden und schlägt diese automatisch dem persönlichen Netzwerk vor. Für den Blogger Michael Seemann, im Netz als mspr0 aktiv, mit den Themenschwerpunkten Kontrollverlust und Postprivacy, ist das neue Facebook-Feature nur einer von vielen Vorboten auf eine Zukunft, die sowieso unvermeidlich ist. Das jedenfalls meint er als Gastautor in unserem Netzkommentar.

Hier das MP3. Das Skript gibt’s unten.

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Kategorien: NETZ.KOMMENTAR, Netzpolitik, Social Media

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