Archiv für die Kategorie ‘Netzpolitik‘

Netzreporter XL auf Dradio Wissen: Das Netz als Lebensraum

Publiziert am 08.04.2013 von Patrick Stegemann

Sie ist eine der Gründungsdirektorinnen des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft in Berlin und zählt zu den profiliertesten Analytikerinnen des Netzes und seiner Machtverhältnisse: Jeanette Hofmann.

Als Politikwissenschaftlerin forscht Jeanette Hofmann am Wissenschaftszentrum Berlin. Ihre Themen sind unter anderem die Informationsgesellschaft und Wandel des Urheberrechts sowie das wenig erotische, aber für das WWW lebenswichtige Thema Regulierung.

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Kategorien: Interview, NETZ.REPORTER, Netzpolitik, Online Talk / NR-XL

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Digitaler Salon #3: Die Demokratisierung der Wirtschaft. Am 26.10. ab 19 Uhr live in Berlin

Publiziert am 18.10.2012 von Markus

Crowdfunding, Start Up Kultur, digitale Allmende. Darum geht’s beim Talk über die digitale Volkswirtschaft im 21. Jahrhundert. Im Digitalen Salon von DRadio Wissen und dem HIIG diskutieren wir mit mit Prof. Thomas Schildhauer vom HIIG, Dennis Bartelt, CEO von der Crowdfunding Plattform Startnext und Pavel Richter, dem Vorstand der Wikimedia Deutschland. Und natürlich mit Euch und Ihnen!

Hier geht es zur offiziellen Einladung. Das Wichtigste vorab: 26.10.2012, ab 19 Uhr im HIIG in Berlin, Unter den Linden Ecke Bebelplatz… weiter lesen

Kategorien: Digitaler Salon, Netzpolitik

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31.08. Berlin: Digitaler Salon zum Thema Masse und Macht

Publiziert am 26.08.2012 von Markus

Im Digitalen Salon suchen wir ab sofort einmal im Monat Antworten auf die Fragen der vernetzten Gegenwart. Das Kooperationsprojekt von DRadio Wissen und dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) lädt alle ein, sich an dieser Suche zu beteiligen.

Am 31.08.2012 diskutieren wir ab 18.30 am Berliner Bebelplatz Ecke Unter den Linden über “Masse und Macht im digitalen Zeitalter“. weiter lesen

Kategorien: Netzpolitik, Online Talk / NR-XL

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Speedlab “Digitale Demokratie – Neue Formen des Politischen, neue Medienformate” am 7. Januar in Köln

Publiziert am 05.01.2012 von netzreporter

UPDATE: Jetzt mit aktuellem Video. Feedback der Speedlab-Besucher.

Im Rahmen der Konferenz “Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt” am 6. und 7. Januar realisieren wird das Speedlab “Digitale Demokratie”. Die Themen und die wirklich hochkarätigen Refrenten gibt es unten.

Speedlab „Neue Formen des Politischen, neue Formate der Medien“

Termin: Samstag, 07. Januar ab 11 Uhr im Rahmen der Konferenz „Der Ort des Politischen in der Digitalen Medienwelt“ des Deutschlandfunks

Partizipativ und temporeich: Das Speedlab ist ein neues, experimentelles Tagungsformat. Workshops werden mit einer Speeddating-Komponente kombiniert, um einem breiten Publikum die aktive Mitwirkung an mehreren Workshops zu ermöglichen. Es gibt kurze Eingangstatements der Referenten, dann steht ihre Diskussionen mit ihnen im Mittelpunkt.

Themen und Akteure:

Akteure und Aktivisten – Wer macht wie Politik (im Netz)? Haben die Netzbewohner eine eigene NGO?

Arne Klempert, Wikimedia Deutschland, Kommunikationsagentur Fleishman-Hillard
Katrin Rönicke, Netzaktivistin, NGO Digitale Gesellschaft e.V.

Daten und Demokratien – Was bedeutet Open Data? Wie funktioniert Open Government?

Christian Horchert, Vorstand Open Data Network Deutschland e.V. und CCC
Cornelius Everding, Innenministerium Brandenburg, u.a. zuständig für e-Democracy

Revolution oder Evolution? – gesellschaftliche Konsequenzen neuer Kommunikationsformen (englischsprachig)

Tom Grieve, Chefredakteur Politico
Philip Rizk, Blogger, Ägypten


Partizipation und Parlamente – Wie kann digitale Mitwirkung in Zukunft aussehen?

Prof. Dr. Christoph Bieber, NRW School of Governance
Christian Kreutz, Hyperlocalportal Frankfurt-Gestalten.de, Vorstandsmitglied Open Knowledge Foundation, Deutschland

Kategorien: Netzpolitik, Speedlab

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Netzkommentar: “Die Bedeutung des Internet ist auch im Mainstream angekommen!”

Publiziert am 16.12.2011 von Lydia Meyer

Bundestrojaner,  Stuttgart21 und Vorratsdatenspeicherung, die Guttenberg-Affäre und dazugehörige Aktionen bei Facebook haben es gezeigt: Die Bedeutung des Netzes ist 2011 auch auf den Titelseiten der ganz großen Magazine angekommen. Der erste Teil des netzpolitischen Jahresrückblicks von Markus Beckedahl, Chefredakteur von netzpolitik.org, hat nationale Netzpolitik zum Thema, bevor es in der nächsten Woche international wird. Das Skript findet sich unten.

Screenshot von "Don Justo is Don Justo is Don Justo (versie Nederlands Online Filmfestival, NOFF / NFF)" von weiter lesen

Kategorien: Allgemein, NETZ.KOMMENTAR, Netzpolitik

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Die Macht der Maschinen, Teil 1. Der Online Talk auf DRadio Wissen.

Publiziert am 31.10.2011 von Lydia Meyer

Über die Zukunft der Überwachung im digitalen Zeitalter im Allgemeinen und das europäische Überwachungsprojekt INDECT im Besonderen diskutierten im letzten Online Talk Sylvia Johnigk (FIfF), Nils Johanning (Innotec Data), Linus Neumann (Digitale Gesellschaft e.V) und Andreas Ruch (Lehrstuhl für Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum).

Vor gar nicht langer Zeit sorgte der so genannte Bundestrojaner für mediale Aufregung bei Internetnutzerinnen und -nutzern und kurz zuvor stand Facebooks Timeline im Fokus einer Empörungswelle, die durch Medien und Bevölkerungsköpfe schwappte. Die Furcht vor dem digitalen Überwachungsstaat hat sich manifestiert – zumindest in den Köpfen. Man geht vermeintlich vorsichtig mit privaten Daten um, zeigt sich aufgeklärt. Neben Bundestrojaner und Co. existieren allerdings auch Projekte, die für weitaus weniger mediale Aufregung sorgen: zum Beispiel ein Projekt namens INDECT, das auf fünf Jahre angelegt ist und von der EU mit rund 15 Millionen Euro gefördert wird. Weitere Informationen und eine Timeline zur Sendung gibt’s wie immer unten. In der kommenden Woche debattieren hier übrgens Mirian Meckel, Sascha Lobo und Konrad Lischka über die Macht der Algorithmen.

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Kategorien: Allgemein, Netzpolitik, Online Talk / NR-XL, Technik

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Geeks und Nerds in die Parlamente? Der Online-Talk auf DRadio Wissen

Publiziert am 04.10.2011 von netzreporter

Der Einzug der Piraten ins Berliner Abgeordnetenhaus war ein Paukenschlag. Fast 10 Prozent konnte die Newcomer-Partei auf sich vereinen. Mit neuen Konzepten und neuen Strategien wollen sie den parlamentarischen Alltag jetzt revolutionieren. Aber sind die Internet-Enthusiasten im Parlament richtig aufgehoben? Oder spielen sie als außerparlamentarische Strömung nicht eine wesentlich wichtigere Rolle – ohne die Zwänge von Geschäftsordnungen und medialem Dauerfeuer?



Seit einigen Jahren tauchen zwei Begriffe immer wieder auf, wenn es darum geht, einer neuen Generation von technikaffinen, medienbegeisterten Akteuren einen Namen zu geben. Regelmäßig ist dann von den Geeks und Nerds die Rede. Und oft werden Klischees bemüht, um diese neuen Begriffe mit Leben zu füllen. Lichtscheu, sozial reduziert und gesellschaftlich desinteressiert sollen sie sein. Doch seit einiger Zeit registriert auch der gesellschaftliche Mainstream, dass man den Netzbürgern mit derartigen Klischees nicht gerecht wird.

Netzpolitisches Engagement im Parlament

Stattdessen wird klar, dass eine neue Generation medienkompetent ein adäquates Mitspracherecht einfordert, wenn es um vielfältige politische Prozesse geht. Insbesondere wenn diese Prozesse Internetthemen betreffen. Aber nicht nur diese Themen stehen auf der Agenda der Piratenpartei, die neue Formen politischer Mitwirkung jetzt in Berlin als Fraktion im Abgeordnetenhaus einsetzen will. Aber ist netzpolitisches Engagement im Parlament eigentlich gut aufgehoben? Die Debatte ist noch lange nicht entschieden. Weder im Netz noch anderswo. Die aktuelle Zwischenbilanz ist unser Thema im Online Talk.

Gäste im Online Talk

Gäste sind der Netzjournalist Christian Stöcker von Spiegel Online, das Bundestagsmitglied Konstantin von Notz, der Internetaktivist Linus Neumann von der NGO Digitale Gesellschaft und Frank Rosengart vom Chaos Computer Club. Die Moderation der Netzreporter XL Ausgabe hat Vera Linß.

Crosspost von DRadio Wissen.

Foto: Linß

Kategorien: Netzpolitik, Online Talk / NR-XL

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Die Diktatur der Aktiven – Schattenseiten digitaler Demokratie

Publiziert am 06.09.2011 von netzreporter

Das Netz soll die Demokratie revolutionieren. Direkte Beteiligungsformen sind technisch einfach zu realisieren. Ob sie auch weiterhelfen – darüber wird heftig diskutiert (MP3 und Timeline unten).

Die Demokratie lebt. Und das Netz wird die Demokratie noch demokratischer machen. So die euphorischen Stimmen im Netz. Kurzfristige Abstimmungen per Klick. Verbindliche E-Petitionen als Agenda für das Parlament. Dazu Bürger als Onlineberater bei strittigen Fällen in Verteidigungsfragen und Finanzdiskussionen oder als digitale Kassenwarte von kommunalen Bürgerhaushalten. Das sind die aktuellen Utopien neuer demokratischer Beteiligungsformen.

Und es gibt gute Gründe für eine ausgewachsene Euphorie. Denn noch nie war direkte Demokratie so einfach. In Kürze wird fast jeder Haushalt über einen eigenen Internetanschluss verfügen. Und die wenigen, die keinen haben, könnten per SMS mitmachen oder den Rechner in der örtlichen Bibliothek nutzen.

Schlüsselfrage der parlamentarischen Demokratie

Gleichzeitig zeigen Ereignisse wie Stuttgart 21 oder die Proteste in Spanien und Großbritannien, dass die aktive Einbindung der Bürger in politische Prozesse und Entscheidungen zu einer der Schlüsselfragen der parlamentarischen Demokratie werden könnte.

Aber sind diese Szenarien eigentlich realistisch? Sind die Voraussetzungen geschaffen, um wichtige Entscheidungen direkt in Bürgerhände zu geben? Oder bieten derartige Bürgergremien Scheinlegitimiationen interessierter Lobbygruppen und starker Bürgerbewegungen? Droht bei weiterer Einbindung die “Diktatur der Aktiven”, weil nur ein kleiner Prozentsatz der Bevölkerung die digitalen Werkzeuge beherrscht?

Die Debatte ist ein Dauerbrenner im Netz. Die aktuelle Zwischenbilanz ist unser Thema im Online Talk. Gäste sind der Politologe Markus Linden, der Initiator des Politcamps Valentin Tomaschek (UPDATE: leider konnten Valentin Tomaschek nicht teilnehemn, da die Leitung nach Hamburg aus technischen Gründen nicht zustade kam, was wir sehr bedauern; aber an dieser Stelle sei eine veranstaltung empfohlen, die vom Politcamp organisiert wird: Demokratie und Staat am 20. Oktober in Berlin), der Kommunikationsstratege Thomas Gebel und der Blogger Michael Seemann. Die Moderation der NETZ.REPORTER XL Ausgabe hat Vera Linß.

Crosspost von DRadio Wissen.

Das MP3 gibt es hier und die Timeline für Querhörer unten: weiter lesen

Kategorien: Netzpolitik, Online Talk / NR-XL

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Die Revolutionsge- schwindigkeit sinkt! Unser Stück der (letzten) Woche

Publiziert am 18.07.2011 von netzreporter

Im Jahr Eins nach der Publikation der War-Logs ist Leaking noch kein fester Bestandteil der Öffentlichkeit.

Die Erschütterungen waren heftig. Im Juli 2010 veröffentlichte WikiLeaks die so genannten War Logs, die Kriegstagebücher der US-Armee in Afghanistan. Dokumente aus dem Irak folgten. Genauso wie tausende Botschaftsdepeschen amerikanischer Vertretungen weltweit. Die politischen Konsequenzen halten bis zum heutigen Tag an. Die Geheimhaltungsmethoden amerikanischer Behörden wurden drastisch verschärft. Auch Journalismus und Öffentlichkeit sollten sich dramatisch verändern. Aber die Folgen blieben überschaubar. WikiLeaks-Macher Julian Assange verstrickte sich in zahllose Prozesse. Neue Leaking-Portale wurden angekündigt, waren aber oft wirkungslos. Jetzt startet das Hackerkollektiv Anonymous ein eigenes Whistleblowerportal. Nicht zum ersten Mal.

Crosspost erschien zuerst auf DRadioWissen am 11. Juli 2011

Kategorien: Mikroessay, Netzpolitik, Technik

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Der große Massenhack – Von der Netzguerilla zum politischen Aktivismus des 21. Jahrhunderts

Publiziert am 14.07.2011 von netzreporter

Unser Netzkommentar der Woche. Thema: Der große Massenhack. These: Aktivismus wandert immer mehr ins Internet – und das lässt Politik wie Institutionen aus der Wirtschaft erzittern. Autor in dieser Woche ist Ben Schwan. Netzjournalist u.a. für taz.de, heise.de u.v.a.

Der letzte Akt ist gerade ein paar Tage alt. Tausende Passwörter aus einem militärisch sensiblen Bereich wurden entführt. Anonymous spottet. Die Verantwortlichen sind empört. Aber wie sind sie nun zu sehen. Die Hacker vom Kollektiv Anonymous? Onlinehooligans? Digitale Guerilla oder tatsächlich die politischen Aktivisten des 21. Jahrhunderts? Hier schon einmal vorab das Crosspost und das Skript des Stücks, das morgen früh auf DRadioWissen läuft. Das MP3 kommt dann nach der Erstausstrahlung. Ist angekommen.

Es hackt gerade gewaltig im Internet. Gruppen wie Anonymous, Lulzsec oder die NN-Crew sind weltweit in den Schlagzeilen, knacken Server bekannter Institutionen der Wirtschaft, machen Computer von Behörden auf, überwinden Firewalls und Sicherheitsvorkehrungen. Sie veröffentlichen geheime Daten und führen politisch motivierte Online-Demonstrationen durch.

Für die politische Klasse und die betroffenen Firmen hat diese Form des digitalen Aktivismus eine neue Qualität, die Angst macht. Die Hacker wiederum trauen sich mittlerweile Dinge, die vor einigen Jahren noch unvorstellbar waren. Das tun sie auch, weil bei der Sicherheit fast überall geschlampt wird, wie sich nun zeigt. Technische Hürden lassen sich viel leichter überwinden, als bislang angenommen.

Alles begann in diesem Jahr mit dem Hackangriff auf Sony im Frühjahr, bei dem fast 80 Millionen Kundendatensätze entwendet wurden. Die Attacke war eine Reaktion auf das Vorgehen des japanischen Konzerns gegen Bastler, die die Playstation-Konsole geknackt hatten. Die Aktion kostete Sony viele Millionen.

Dann kam Lulzsec, eine lose zusammengesetzte Gruppierung, die 50 Tage lang eine Website nach der anderen knackte. Dem US-Sender NPR jubelte Lulzsec gefälschte Meldungen unter, das FBI wurde gehackt. Porno-Websites entführte die Truppe Nutzernamen und veröffentlichte sie im Web. Anarchie im Netz, alles für die Lulz, also den Spaß, wie die Hacker sagen. Parallel nahm sich die bereits bekannte Aktivistengruppe Anonymous Regierungsserver vor und knackte die Rechner von Sicherheitsberatern. In Deutschland sorgte zuletzt die Gruppe NN-Crew für Wirbel, als sie in Server der Bundespolizei eindrang und Daten von Überwachungsmaßnahmen veröffentlichte.

Was die Aktionen vor allem zeigen, ist die Tatsache, dass sich das Netz mittlerweile zu wehren versteht. Das Verlangen der Politik, das Internet mit Maßnahmen wie der Vorratsdatenspeicherung zum Polizeistaat umzufunktionieren, trifft auf Widerstand. Allerdings dürften die gleichen Politiker solche Vorfälle nun dazu nutzen, die gesetzgeberische Schraube anzuziehen.

Vielleicht wäre es deswegen angebracht, ein Internet-Demonstrationsrecht einzuführen. So unverantwortlich manche der Aktionen auf den ersten Blick auch wirken: Wir erleben gerade die Geburtswehen einer digitalen Demokratie

Kategorien: NETZ.KOMMENTAR, Netzpolitik, Technik

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