Archiv für die Kategorie ‘Mikroessay‘

Die Revolutionsge- schwindigkeit sinkt! Unser Stück der (letzten) Woche

Publiziert am 18.07.2011 von netzreporter

Im Jahr Eins nach der Publikation der War-Logs ist Leaking noch kein fester Bestandteil der Öffentlichkeit.

Die Erschütterungen waren heftig. Im Juli 2010 veröffentlichte WikiLeaks die so genannten War Logs, die Kriegstagebücher der US-Armee in Afghanistan. Dokumente aus dem Irak folgten. Genauso wie tausende Botschaftsdepeschen amerikanischer Vertretungen weltweit. Die politischen Konsequenzen halten bis zum heutigen Tag an. Die Geheimhaltungsmethoden amerikanischer Behörden wurden drastisch verschärft. Auch Journalismus und Öffentlichkeit sollten sich dramatisch verändern. Aber die Folgen blieben überschaubar. WikiLeaks-Macher Julian Assange verstrickte sich in zahllose Prozesse. Neue Leaking-Portale wurden angekündigt, waren aber oft wirkungslos. Jetzt startet das Hackerkollektiv Anonymous ein eigenes Whistleblowerportal. Nicht zum ersten Mal.

Crosspost erschien zuerst auf DRadioWissen am 11. Juli 2011

Kategorien: Mikroessay, Netzpolitik, Technik

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“Digitale Unmündigkeit” Unser NETZ.REPORTER der Woche

Publiziert am 12.05.2011 von netzreporter

“Warum wir die Freiheit im Netz fürchten” Das Thema des NETZ.REPORTERs der Woche… Als Immanuel Kant im 18. Jahrhundert über die selbstverschuldete Unmündigkeit des Menschen klagte, hatte er das Internet höchstwahrscheinlich noch nicht im Blick. Auch wenn man bei dem Weisen aus Königsberg nicht ganz sicher sein kann. Denn viele andere Entwicklungen der Gattung Mensch hatte er bereits im Blick. Im Netz des 21. Jahrhunderts jedenfalls scheint der User in einen Zustand zurückzukehren, der irgendwo in den Tiefen der Menschheitsgeschichte, zwischen französischer Revolution und Aufklärung schon überwunden schien. Die Unfreiheit. Wie sonst wäre es zu erklären, dass der legale und illegale Handel mit Nutzerdaten im Netz floriert? Ob mit oder ohne unsere Einwilligung. Die aktuellen Datenschutzkatastrophen werfen deshalb eine Schlüsselfrage auf. Ist unsere neue Unfreiheit im Netz selbstverschuldet oder wird sie uns von globalen IT-Unternehmen aufgezwungen?

Crosspost erschien zuerst auf DradioWissen.de. MP3 gibt es hier. Autor des Stücks ist Jochen Thermann, Kooperative Berlin.

Kategorien: Mikroessay, Netzpolitik, Technik

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einsdreißig – Das schnelle Konferenzformat

Publiziert am 12.04.2011 von netzreporter

Wichtige Sachen kann man in 90 Sekunden auf den Punkt bringen. Deswegen einsdreißig – das Konferenzformat der NETZ.REPORTER

 

Eigentlich äußern sich die NETZ.REPORTER in einer maximalen Länge von 1’40. Angelehnt an die Twitterzeichenzahl (wenn wir ehrlich sind, müssen wir einräumen, dass es längst zwei Minuten sind, aber das erzählt sich natürlich viel schlechter). Die Stücke werden von Autoren geschrieben, in einem Hörspielstudio produziert. Das ganze mit einem gewissen Aufwand. Unser Videoformat einsdreißig tickt anders. Das Motto: quick and dirty. Drei Fragen 1’30. Zeit ist knapp. Im Netz sowieso. Und Geschwindigkeit gibt Punkte!

Kategorien: Allgemein, Exotisches, Glosse, Kurzrezension, Mikroessay, Minifeuilleton, Netzpolitik

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Publiziert am 05.04.2011 von admin

Es geht los. Hier bloggt ab sofort das NETZ.REPORTER-Team. Neben den Stücken der Woche und den Netzkommentaren, wird es hier zukünftig auch Liveberichterstattung von Konferenz und Camps geben.

Den Anfang macht ordnungsgemäß die re:publica XI. Aber gleichzeitig werden wir auch von der Konferenz Digital Memory on the Net berichten.

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