Fragen rund um die Cloud und deren Sicherheit stellen wir am kommenden Mittwoch um 19:00 in der nächsten Ausgabe des Digitalen Salons im Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft.

Der Schutz der Daten im Netz gilt nicht erst seit der NSA-Affäre als gefährdet. Im Falle des Cloud Computing waren Anbieter wie Google, Dropbox oder IBM immer eifrig zu betonen, dass die Systeme komplett sicher seien. Doch auch hier stellte sich heraus, dass Geheimdienste auf Cloud-Daten Zugriff haben, die z.B. zwischen Google-Datencentern ausgetauscht werden. Hinzu kommt noch eine ganze andere Problematik: Wie gehen die Cloud-Anbieter selbst mit den wertvollen Infos um, über die sie verfügen dürfen? Wie verdienen diese am z.T. kostenlosen Angebot für Privatkunden? Wie kann das transparent gemacht werden? Und wieso geht all das am Großteil der Verbraucher_innen vorbei? Können größere Unternehmen auf Cloud Computing vertrauen? Welche Alternativen gibt es zur Cloud? Und falls die Cloud die Zukunft ist, werden wir in Zukunft noch mehr Souveränität über unsere Daten einbüßen?

Auch auf kultureller Ebene verändert Cloud Computing einiges. Mit der Cloud geht der Trend weg vom Besitz von Daten im klassischen Sinne. Ist „meins“ und „deins“ bald abgeschafft? Entmaterialisiert sich Besitz bald vollkommen? Welche Potentiale und Gefahren bietet das? Was kommt als nächstes, was folgt auf die Cloud? Und wie können Sicherheit und Transparenz in Zukunft gewährleistet werden?

Am kommenden Mittwoch, den 27.11.2013 ab 19 Uhr wird Marlis Schaum von Dradio Wissen im Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft mit dem IT-Sicherheitsexperten Dr. Sandro Gaycken (Secure Identity Research Group, FU Berlin), Nikolai Longolius (schnee von morgen) sowie Philipp Otto (irights.info), Klaus Lenssen (Cisco Systems) und Prof. Dr. Frank Pallas (Professor für „Informatik und Gesellschaft“, TU Berlin) diskutieren. Die Veranstaltung wird gestreamt sowie aufgezeichnet und läuft am darauffolgenden Samstag, den 30.11. als Netzreporter XL auf DRadio Wissen.