Darauf hat die Welt gewartet: Eine Smartwatch für Kinder!

Smartwatches sind seit einer Weile in aller Munde. Dass es die Mini-Computer für’s Handgelenk nun also auch in speziellen Kinder-Versionen gibt, verwundert kaum. MyFilip nennt sich die Armbanduhr, mit deren Hilfe besorgte Eltern ihren munter spielenden Kindern bald böse Kurznachrichten übermitteln können. Doch nicht nur hysterische Eltern, sondern auch Datenspezialisten werden sich über kindliche Bewegungsdaten freuen. Und die NSA? Die kann bald endlich auch die Staatsfeinde der Zukunft ausfindig machen – und vorzeitig eliminieren!

 

Haben’s bei der NSA abgeschaut: Eltern können Kinder künftig auch per GPS überwachen. (Foto: myfilip.com)

(Tatort-Titelmusik) Besorgte, ahnungslose Eltern sind die Lieblingszielgruppe der Werbewirtschaft. Sie kaufen alles, was ihre Kinder sicherer macht. Ein Amerikaner hat jetzt eine ganz heiße Marktlücke aufgetan: die Smartwatch für Kinder zwischen vier und elf Jahren.

Die schlaue Uhr kann das Kind permanent tracken. (Alarm) Es gibt einen Alarmknopf, (Besetzt-Zeichen eines Telefons) eine reduzierte Telefonfunktion und eine Art SMS. Die kleinen erreichen dann Nachrichten wie: (verzerrte Stimme) „Zeit zum Schlafengehen“, „Vati sucht dich“ oder „Mutti ist sauer“. Ein Traum für alle Elfjährigen.

(fröhliches Klavierspiel) Auch für Datenspezialisten brechen neue, bessere Zeiten an. Endlich gibt es auch Bewegungsdaten von Kindern.

(Kinderlachen) Wenn der kleine Justin im Sommer oft draußen herumläuft, weiß die Kosmetikindustrie: die Eltern brauchen dringend Werbung für Sonnenschutzmittel. Die chronisch paranoide NSA kann in Zukunft nicht nur aktuelle, sondern sogar zukünftige Staatsfeinde erkennen. Steht die 9-jährige Birte mal wieder zu oft vor einer Zoohandlung und geht nicht rein? Dann schlummert in ihr bestimmt eine Öko-Terroristin.

(fröhliches Klavierspiel) Und sogar ganz banale Probleme zwischen Erwachsenen lassen sich lösen. Die Bundeskanzlerin zum Beispiel wird in Zukunft viel öfters lächeln, so viel ist klar. Denn bald hat sie nicht nur halb Europa im Griff, sondern endlich auch ihren Mann. Professor Sauer nämlich versteckt sich allzu gerne, wenn er bei einem Staatsbesuch dabei sein sollte. (Piepen) Mit der Smartwatch weiß Merkel bald immer, wo er gerade ist. Sie kann den Drückeberger dann in wenigen Zeichen ganz klar wissen lassen: (verzerrte Stimme) Mutti ist sauer.

Links:

http://neuerdings.com/2013/10/17/filip/

http://www.myfilip.com/ (Produktseite)