Titel: Computerspiele – Die Romane des 21. Jahrhunderts?

Unter dem Titel “Digitaler Salon – Fragen zur vernetzten Gegenwart” luden das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und die Dradio Wissen Netzreporter am 31. Juli zum siebten Digitalen Salon 2013 in Berlin ins HIIG Unter den Linden Ecke Bebelplatz. Das Thema “Games” stand im Mittelpunkt der einstündigen Debatte.

DigSal 07 2013 Computerspiele from kooperative-berlin on Vimeo.

Thema: Games als KulturKulturgut, Games als Autorengenre und Innovationstreiber

Die Frage, ob Computerspiele Kulturgüter sind, ist entschieden. Aber sind Programmierer und Designer auch die Autoren der Zukunft? Oder sogar wir Nutzer? Während die großen Spielefirmen Geschichten wie aus Hollywood oder aus literarischen Erzählungen inszenieren, wendet sich eine stetig wachsende Gruppe von Entwicklern anderen Interaktionskonzepten mit dem Spieler zu. Ob weltbewegender Gamification-Ansatz, politische Bildung oder poetische Selbstreflexion – die Bandbreite wird immer größer und sicher ist nur, dass sich unsere Sicht auf digitale Spiele als Kellermedium verändert.

Über diese und weitere Fragen sprechen wir ausführlich am 31. Juli 2013 im Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft.

Gäste:
Moderatorin des Digitales Salons ist wie immer Marlis Schaum von DRadio Wissen. Auf dem Podium diskutieren: Christian Schiffer, Radiojournalist für den Bayerischen Rundfunk und den Deutschlandfunk sowie Herausgeber des Spiele-Magazins WASD, Michael Liebe, selbständiger Eventkoordinator der Deutschen Gamestage 2013, Jörg Friedrich, Design Director bei Yager Games undChristian Huberts, selbstständiger Kultur-und Medienwissenschaftler.

Der Digitale Salon wurde am 31. Juli live im Blog von DRadio Wissen gestreamt. Die Aufzeichnung läuft am Samstag ab 11:05 Uhr als NETZ.REPORTER XL bei DRadio Wissen gesendet.
Die Kooperative Berlin produziert seit 2010 den NETZ.REPORTER für DRadio Wissen und organisiert 2013 die Talkreihe Digitaler Salon im Auftrag und in Zusammenarbeit mit DRadio Wissen und dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft.