Immer häufiger prallen Menschen mit der Realität (R) zusammen. Zur Vorbeugung dieser unangenehmen Zwischenfälle gibt es jetzt Apps.

Achtung! In der 3-D Realität (R) drohen ungeahnte Gefahren! (b3d_ | Flickr | CC BY 2.0)

Da war doch was? Hinter dem Smartphonebildschirm? Boing! Ach ja richtig! Spätestens, wenn e-mailende Fußgänger gegen Laternenpfähle oder gegen andere e-mailende Fußgänger rennen, mögen sie sich erinnern, in einer realen Welt mit physikalischen Gesetzen zu leben. Aber damit man das nicht erst weiß, wenn man schon unterm Auto liegt, werden jetzt Apps entwickelt, die den abgelenkten Smartphone-Nutzer rechtzeitig vor Kollisionen warnen. Eine Anwendung verwendet Microsofts Kinect-Sensor, eine andere blendet einfach ein kleines Fenster mit dem Live-Bild der Handykamera ein, um Zusammenstöße mit der Wirklichkeit zu verhindern.

Skript 

Das ist heiß: Hinweise verdichten sich, dass die Welt nicht nur aus diesem kleinen Bildschirm besteht. Kaum zu glauben, aber dahinter befindet sich womöglich ein riesiges 3D-Environment, in dem man nicht nur hören und sehen, sondern sogar fühlen und riechen kann! Sie nennen es Realität – in Klammern R. Die wenigsten wissen: Realität – in Klammern R – ist schon im Werkszustand in unseren Prozessor installiert. Immer wieder berichten User von merkwürdigen Stößen vor den Kopf, Stürzen in den Abgrund oder sogar plötzlichen Todesfällen. Grund ist die Realität – in Klammern R.

Wenn man die Straße langgeht und selbstvergessen auf sein Internetgerät schaut, passieren Unfälle, und deswegen werden jetzt – mal wirklich und ohne Scheiß – Apps entwickelt, die uns an die Welt hinterm Smartphoneschirm erinnern. E-Mail-schreibende Fußgänger, die gegen Laternenpfähle rennen? Bald Vergangenheit. Eine App nutzt einen Kollisionssensor, der rechtzeitig warnt. Eine andere zeigt in der Ecke des Bildschirms ständig das live-Bild der Handykamera – ein Fenster zur echten Welt, sozusagen. Realität: jetzt als Extra-Feature zur virtuellen Welt. Augmented Reality war letztes Jahr. Das nächste große Ding: Augmented Virtuality.