Sicher ist sicher: Ein neues Onlinetool schützt uns vor Zombieüberfällen. Christoph Spittler weiß, wie man Zombies am besten aus dem Weg geht.

Sehen doch eigentlich ganz nett aus, die ollen Zombies (CaioShiavo/flickr.com/CC BY-NC-ND 2.0)

Es gibt Apps, die den nächsten Asteroideneinschlag berechnen, Apps, die den Tag des Jüngsten Gerichts anzeigen, und jetzt gibt es die “Map of the dead“: eine Survival-Karte für die Zombie-Apokalypse.

Wenn die Untoten aus den Gräbern klettern

Die auf Google Maps basierende, schön blutrot gefärbte Karte zeigt alles, was man braucht, wenn eines Tages Zombiefilme wie Resident Evil wahr werden und die Untoten in Massen aus den Gräbern klettern: Waffengeschäfte für den Munitionsnachschub, Krankenhäuser für die Antibiotika-Vorräte und Baumärkte für das gröbere Werkzeug.

Den Audio-Player mit dem NETZ.REPORTER findet ihr unten. 

Und hier das NETZ.SKRIPT zur Sendung.

Zombiemap

Vielleicht kommt Kim Jong-Uns Atombombe, vielleicht der Tsunami, vielleicht der Meteoritenregen – vielleicht aber auch die Zombie-Apokalypse. Man kann ja nie wissen. Aus Filmen wie Resident Evil oder Michael-Jacksons Thriller-Video kennen wir das: unüberschaubare Mengen von Untoten werden dann aus den Friedhöfen strömen, und aufhalten kann man sie nur mit groben Werkzeugen. 

Doch wo den nächsten Flammenwerfer, die nächste Pumpgun und die nächste Kettensäge finden, wenn man allein unter Zombies unterwegs ist? Da hilft die „Map of the dead“. Die Online-Karte, die übrigens weltweit funktioniert, färbt die Zombie-Gefahrenzonen schön blutrot ein und zeigt, was man so braucht. Die nächstgelegenen Waffengeschäfte, klar, Lebensmittelläden für die Dosenvorräte, Baumärkte für Verschanzungs-Zubehör. Für die Flucht in die Wälder nützlich sind Outdoorläden, für die Antibiotikaversorgung Apotheken, für den spirituellen Beistand Kirchen, und Militärbasen braucht man, wenn nur noch ein Panzer hilft, um die Dinger plattzuwalzen. Schnapsläden schließlich kann man brauchen, um Molotow-Cocktails aus Wodka zu basteln, und außerdem, weil die Apokalypse betrunken wahrscheinlich lustiger ist. 

Map of the dead ist zwar nur ein Gimmick, mit dem ein Zombie-Spiel beworben wird, und wann die echten Zombies kommen, wissen wir auch nicht. Aber vorbereitet zu sein, kann nie schaden. Hoffen wir nur, dass nach der Zombie-Apokalypse das Internet noch läuft. Sonst nützt auch die schönste Zombie-App nichts.

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