Scientific Discovery
Solving that last piece of the puzzle can be an exciting moment of discovery // flickr: Wildman XTi

Wieder gab es mehr interessante und wichtige Themen als Wochentage, in denen der NetzReporter sie hätte unterbringen können. Hier eine Auswahl, über die wir nicht ungesprochen hinwegsehen wollten. Dieses Mal spielt die Polizei aus New York City eine große Rolle, denn die schnappen jetzt auch auf Facebook Kriminelle. Dabei hilft ihr freier WLAN, Hotspots im Ausland und Tastaturen aus Laser, um bestens ausgerüstet zu sein.

Polizisten mit Fake-Account und Freunde, durch die man anonym wird

Polizisten in New York City dürfen nun offiziell auf Social Media-Seiten wie Facebook Fake-Accounts führen. Sinn der Sache ist, dass damit mehrere Täter online auffliegen und verhaftet werden können. Zum Beispiel konnte schon ein Gangmitglied verhaftet werden, weil er in einer Facebookgruppe über Morde prahlte. Damit dürfte klar sein: Sicherheit bitte für alle, außer für die Täter.

Da trifft es sich gut, dass Google 4.000 freie W-LAN-Anschlüsse in ganz Amerika bereitstellt. Damit kann dann sogar von unterwegs die gefakte Facebookseite oder Twitteraccount  gepflegt werden. Allerdings sind iOS, Windows Phone und Blackberry ausgeschlossen. Ganz mobil soll man wohl doch nicht werden – weder Polizei noch Bürger.

Im Ausland ist die Nutzung eines Handys immer mit hohen Kosten verbunden. Da soll jetzt „Goodspeed“ helfen können. Der mobile Hotspot kann zehn SIM-Karten fassen und sorgt dafür für das Telefonieren mit der richtigen für einen Einheitstarif für 5,90 Euro. Darin enthalten ist 1GB ungedrosseltes Datenvolumen.

Nicht nur die New Yorker Polizisten sind im Netz anonym unterwegs. Auch jeder andere wird im Internet in Zukunft die Chance haben seine Spuren zu verwischen. „Jeder“ war übertrieben: Pisces setzt auf Facebook. Jeder mit einem Account und vielen zustimmenden Freunden wird damit als vertrauenswürdig eingestuft. Das klingt nach einem Grund sich neue Online-Freunde anzulachen.

Der leere Akku und Tastaturen aus Holz und Laser

Bei der ganzen Online-Aktivität stellt sich nur die Frage, ob der Akku das auch mitmacht. Allein die Angaben der Smartphone-Hersteller sind sehr realitätsfern. Die angegebenen Zeiten beziehen sich meistens auf Standby. Das merken natürlich die Verbraucher und werden unzufrieden. Da nützt selbst das beste WLAN nichts, wenn der Akku leer ist.

Wenn der Akku noch läuft, der Fake Account aktiviert ist und man mit freiem WLAN im Internet surft, dann kann man sich um ein bisschen Luxus für unterwegs kümmern. Zum Beispiel mit der Laser-Tastatur aus dem Schlüsselanhänger. Damit hat man immer eine bequeme Möglichkeit zum Tippen dabei. Ist man fertig, lässt man den Laser einfach verschwinden. Zumindest sieht es sehr futuristisch aus.

Wer es in Sachen Computertastatur lieber etwas altmodisch, aber dafür mindestens genauso luxeriös mag, kann sich Individuelle aus Ahorn- oder Nussbaumholz anfertigen lassen. Die verschwinden nicht praktisch in der Hosentasche, aber dafür bringt die Veränderung aber mit Sicherheit neuen Antrieb beim Tippen. Die Tastaturen werden übrigens mit Hand gemacht und sind je nach persönlichen Geschmack gestaltbar.

Wer nach dem ganzen neuen Firlefanz überfordert ist, kann alles wieder über eine Flohmarkt-App verkaufen. Sie ist kostenlos, allerdings braucht man auch mit ihr wieder einen Facebook-Account. Wenn Laser- und Holztastatur aber erfolgreich an Leute aus der Umgebung verkauft wurden, kann man die App wieder löschen, genau wie den Facebookaccount. Dann kann einen die New Yorker Polizei auch wenigstens nicht mehr aufspüren.