Last sip of wine
Last sip of wine // flickr: paulaloe

Passend zum Reste-Netzreporter vier gibt es vier Themen, die es diese Woche nicht in das NETZ.Reporter-Programm auf DRadio Wissen geschafft haben. Wir bringen euch bei, wie man Apps datensicherer auf Facebook hinzufügt, wie man mit einem Navigationsgerät fährt, wie man besser schläft und wie man sich Waffen aus dem Internet ausdrucken kann.

Mit Apps und GPS auf dem richtigen Weg

Viele Anwendungen und Apps sammeln die Daten ihrer Anwender – ungefragt. Während man zum Beispiel gerade auf Facebook freudig eine App hinzufügt, akzeptiert man automatisch deren Eingriff in die eigene Privatsphäre. Mit Secure.Me sollen wir mehr Einblick erhalten. Die Website informiert uns darüber, welche Apps unnötige Daten sammeln. Ob man dann trotz Datenklaus auf die neue Spiele-App verzichten möchte, bleibt jedem selbst überlassen.

Beim Datenklau ist man also größtenteils nicht selbst schuld, beim Vertrauen auf das GPS im Straßenverkehr allerdings schon. Das fanden Wissenschaftler bei einem Test heraus. Sie beobachteten mehrere Fahrer mit dem Umgang mit dem Navigationsgerät und zeichneten die Gespräche mit dem Mitfahrer auf. Trotz vielen Beschimpfungen an das Navi gerichtet, stellte sich im Nachhinein meistens heraus, dass das Gerät unschuldig war. Der Fehler liegt damit also normalerweise beim Fahrer.

Waffen aus dem Internet ausdrucken führt zu schlechtem Schlaf

Der richtige Umgang mit Geräten ist häufig das Problem der Menschen. Unter anderem verwenden sie noch am späten Abend helle Bildschirme. Dass es gesünder ist, sich Abends vor dem Schlafen zu entspannen, ist bekannt. Trotzdem missachten die meisten Menschen den Hinweis und arbeiten noch Abends am Laptop oder schauen zum Einschlafen einen Film. Forscher fanden jetzt heraus, dass das eine Melatonin-Ausschüttung dadurch um 22 Prozent verringert. Das ist das Hormon, welches den Tag-und-Nacht-Zyklus regelt.

Wer diesen Hinweis immer noch ignoriert, muss sehr beschäftigt vor dem Bildschirm sein. Das könnte daran liegen, dass er sich gerade eine Waffe aus dem Internet ausdruckt. Das geht mit einem 3D-Drucker, der aus Kunststoffen, Kunstharzen und Metallen tatsächliche Gegenstände „ausdrucken“. Früher waren solche Drucker unbezahlbar, mittlerweile gibt es sie schon für rund 400 Euro. Mit der richtigen Druckvorlage einer US-Initiative steht der schussfähigen Waffe also nichts mehr im Weg. So viel zum Thema richtiger Umgang mit Geräten.