Eine Woche mit einem Netzreporter pro Arbeitstag ist viel zu wenig, finden wir. Viel zu viele Themen über das Netz fallen vom Tisch. Jetzt gibt es hier die Reste, die wir nicht geschafft haben. Wunderbare Themen, wichtige Themen, politische Themen.

Von einem fatalem „Gefällt mir“ bis zu der totalen Überwachung

Wenn euch dieser Reste-Netzreporter gefällt, dann geht doch auf Facebook und klickt „Gefällt mir“ auf unserer Seite. Ihr solltet allerdings aufpassen, falls ihr für unsere Konkurrenz arbeitet. In den USA ist das nämlich jemandem passiert und sein Chef war leider mit ihm auf Facebook befreundet. Die darauffolgende Kündigung soll darin ihren Ursprung haben. So beschwerte sich jedenfalls der Ex-Mitarbeiter mit weiteren gefeuerten Kollegen vor Gericht. Anscheinend war er nicht der einzige, der an der Konkurrenz Gefallen fand.

Eigentlich hätte es den Ex-Mitarbeiter auch nicht wundern dürfen. Mittlerweile ist es Standard, dass Chefs Mitarbeiter und Bewerber googeln. Da ist es auf jeden Fall angebracht, sich zur Probe einmal selbst in die Suchmaschine einzugeben. Gibt es schon auf der ersten Seite ein Ergebnis, mit dem euer Chef nicht zufrieden wäre? Herzlichen Glückwunsch, dann gehört ihr zu den 15 Prozent mit mindestens einem negativen Resultat.

Das Googeln kann man nachvollziehen, denn die Chefs wollen überwachen, wen sie da eingestellt haben oder einstellen werden. Die Stadt New York City übertreibt es in dieser Hinsicht allerdings: Die ganze Metropole wird mit Videokameras, Strahlensensoren und Nummernschild-Scannern ausgestattet. Die Aufzeichnungen bleiben fünf Jahre gespeichert. Damit will man verdächtige Autos oder Personen finden. Allerdings bleibt da die Frage offen, ob man damit auch verdächtige Ehefrauen aufspüren kann.

Wieder mal das Ende der illegalen Tauschbörsen

Oder verdächtige Tauschbörsen-Nutzer. Die sind schon außerhalb New Yorks gefährdet. Denn sie sollen in Zukunft von ihren Providern verraten werden. Bisher musste man den Verdächtigen nachweisen, dass sie illegale Daten hochladen, um sie gewerblich nutzen. Mit der neuen Regelung sind auch private Nutzer in Gefahr.

Auf den Schreck braucht man einen Kaffee. Wenn der Schreck unterwegs ohne Kleingeld in der Tasche passiert, will Starbucks jetzt Abhilfe schaffen. Das Bezahlen soll ganz automatisch passieren. Dazu wird nur die Anwesenheit und der durchgesagte Name benötigt. Dann bezahlt das Smartphone stillschweigend mit der App „Pay with Square“ für euch. Allerdings immer noch von eurem Konto.

Das war‘s vom ersten Reste-Netzreporter. Habt ihr geschmunzelt, habt ihr euch geärgert? Gut so. Dann gibt uns bitte euren Namen durch und euer Smartphone regelt den Rest. Nebenbei regelt dieses noch euer T-Shirt-Motiv. Das gibt es von CuteCircuit auch in programmierbar – mit Mikrofon, Kamera, Sensoren, Lautsprecher und einem Display direkt auf eurem Shirt. Darauf könnt ihr zum Beispiel live twittern oder Fotos machen und direkt anzeigen.