Die Zukunft der Massenmedien, die unendliche Konvergenzdebatte und die alltäglichen Mediengewohnheiten. Unser Thema heute in der NETZ.REPORTER XL Ausgabe im Online Talk auf DRadio Wissen.

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Crosspost von DRadio Wissen:
Das Ausbleiben eines angekündigten Todes wäre auch ein schöner Titel gewesen. Spätestens mit dem rasanten Aufstieg des Mitmachnetzes vor knapp 10 Jahren wurde den konventionellen Massenmedien der rasche Untergang prophezeit. Die Realität aber hat sich gegen die Prognosen der Netzenthusiasten gewehrt. Die Einbahnstraßenmedien Radio und Fernsehen sind quicklebendig. Von Agonie oder Siechtum keine Spur. Alles nur ein großer Irrtum? Werden Radio und TV das Netz tatsächlich überleben? Oder ist die vielfach beschworene Medienkonvergenz unvermeidlich? Nur eben etwas langsamer als gedacht, weil die Generationen über 30 doch behäbiger sind als gedacht?
Das Fernsehen ist nichts anderes ein ein digitales Lagerfeuer. Schlicht, aber faszinierend. Unsterblich, weil es für den strapazierten User der Postmoderne ein großartiges Leanbackmedium. So die eine Theorie. Die andere sieht den endgültigen Verfall von Öffentlichkeit, Leitmedien und Gatekeeping. Der autonome User will sich sein Programm längst selbst zusammenstellen und nicht von Programmdirektoren abhängig sein.
Die Debatte ist ein Dauerbrenner im Netz. Die aktuelle Zwischenbilanz ist unser Thema im Online Talk. Gäste sind der Medientheoretiker und Merveautor Stefan Heidenreich, der Netz-TV-Entwickler Nikolai Longolius, Podcaster und CCC-Mitglied Tim Prilove und der Privatradioanbieter Boris Lochthofen. Die Moderation der NETZ.REPORTER XL Ausgabe hat Markus Heidmeier.

Foto unter CC (BY-NC-SA 2.0) by Gynti_46 auf Flickr