Ein Crowdsourced-Poesiealbum im Netz macht melancholisch.

Der NETZ.REPORTER der Woche von Steffen Ramlow.

Die Beziehung zu den Eltern gehört zu den schwierigsten. Jeder hat sie und kann seine individuellen Familiendramen erzählen. Mit den Jahren werden viele von uns dann auch zu Eltern und beginnen zu ahnen, dass das Leben mindestens zwei Hälften hat. Jene Hälfte vor der eigenen Elternschaft und jene danach. Plötzlich findet ein Perspektivwechsel statt.

Das Überraschendste an diesem Perspektivwechsel ist aber nicht die Verschiebung der Prioritäten, die Verschiebung der Arbeitszeiten und die Verschiebung des Schalfrhythmus. Es ist die Einsicht in die simple Tatsache, dass die eigenen Eltern ja auch mal jung waren, Wünsche und Sehnsüchte hatten. Diese Geschichten erzählt das kleine aber feine Foto-Blog myparentswereawesome.com.

Crosspost von dradiowissen.de